Dr. Franziska Becker
Geb. 1962, Studium der Empirischen Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft und Neueren Deutschen Literatur in Tübingen, der Philosophie in Wien; dort später Ausbildung zur Mediatorin (Dipl.).
1992-2006 Dozentin für Europäische Ethnologie an der HU Berlin (dort promoviert) und der Philipps-Universität Marburg; seit 2007 praktizierende Mediatorin und Projektleitung der "Konfliktagentur – Stadtteilmediation Wedding" in Berlin.
Arbeitsschwerpunkte: Migration und Interkulturalität, Konflikttheorien und Kulturtheorien, qualitative Methoden der Sozialforschung, Aus- und Fortbildung in Mediation und Konfliktmanagement; Supervision, Coaching und wissenschaftliche Prozeßbegleitung in Hochschulen und Graduiertenkollegs.
Ausgew. Publikationen: Ankommen in Deutschland. Einwanderungspolitik als biographische Erfahrung im Migrationsprozess russischer Juden, Berlin 2001; "Ethnizität und Migration. Eine kritische Lektüre des Ethnizitätsbegriffs in der Migrationsforschung", in: Ab Imperio. Theory and History of Nationalities and Nationalism, 3/2001, S. 67-96 (in russ. Übers.); "Holocaust-Memory and Multiculturalism. Russian Jews in German Media after 1989", in: German Critique, 1/2004, S. 101-116 (zus. mit Karen Körber); "Grenzüberwindung und Geschichtspolitik an der deutsch-polnischen Grenze", in: Thomas Hengartner und Johannes Moser (Hg.): Grenzen und Differenzen. Zur Macht sozialer und kultureller Grenzziehungen. Leipzig 2006, S. 51-65.