Aktuelles


Renate Haas spricht zu » Was in zukünftigen Friedens- und Sicherheitskonzepten zwingend zu berücksichtigen ist «

Nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, stellt sich die Frage, ob wir tatsächlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, diese unerbittlichen kriegerischen Auseinandersetzungen zu verhindern, die mittlerweile weltweit immensen Schaden anrichten.
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Termin und Ort
10. November 2022 um 18:00 Uhr
Café der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin / Charlottenburg

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 3. November 2022 unter info[at]kulturanalyse.org

Geschichten teilen, Konflikte verstehen,
Vermittlungsfähigkeit fördern in Institutionen fördern
Kulturarbeit in gesellschaftlichen Übergangsräumen

Eine Fortbildung für Mitarbeiter/innen in Institutionen
(Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, Verwaltungen und Behörden)

Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf physisches und psychisches Leiden infolge von Gewalt, Flucht, Vertreibung oder Vernichtung nimmt seit geraumer Zeit zu. Ins Blickfeld rücken insbesondere die Folgen von Kolonialisierung und Dekolonialisierung. Sie zeigen sich nicht zuletzt in den verschiedenen Forderungen nach Wiedergutmachung und Entschädigung. Schwierig wird es, wenn die in Institutionen arbeitenden Fachkräfte verschiedenen Opfergruppen oder Tätergruppen angehören und/oder als Kinder oder Jugendliche selbst Gewalt erlitten haben. Sie stehen nun vor der Aufgabe, die Verantwortung für eine Vergangenheit zu übernehmen, die sie selbst nicht verschuldet haben.

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Ort: nach Vereinbarung
Dauer: 3 x 8 Stunden
Teilnehmerzahl: 8
Preis: nach Vereinbarung


Das Modellprojekt wurde von 2015 bis 2019 im Rahmen des Bundesprogramms » Demokratie leben! « gefördert
Diese vielschichtige Problematik stellt für Institutionen wie Kindertagesstätten, Schulen, Jugendämter, Ausländerbehörden, Jobcenter, Betriebe, aber auch Universitäten, eine besondere Herausforderung dar. Werden die vielfältigen Spannungen, die in Erfahrungen aus unterschiedlichen Zeiten und Orten begründet sind, nicht angemessen wahrgenommen und so zur Sprache gebracht, dass Ambivalenzen und Ambiguitäten ausgehalten werden können, entstehen zwangsläufig Polarisierungen oder gar Spaltungen – die derzeit wirkungsmächtigste ist hierzulande die Separierung in »Willkommensfreunde« und »Willkommensgegner«. Werden solche Mechanismen nicht konstruktiv bearbeitet, kann die Funktionsfähigkeit von Institutionen langfristig empfindlich beeinträchtigt werden.